Dr. med. Michèle Krayenbühl Huber

Frauenärztin FMH für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Postkoitale Empfängnisverhütung

Für Ausnahmefälle:

 

  • bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr
  • bei Versagen von anderen Methoden (Kondomprobleme, Pilleneinnahmefehler)
  • nach Vergewaltigung

 

„Pille danach“

Östrogen Gestagenpräparat (4 Tabletten)

Zeitpunkt: möglichst bald bis spätestens 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr

 

Vorteile:

  • Verhindert in ca. 85 % der Fälle – falls innerhalb 72 Stunden eingenommen –
    die Einnistung der befruchteten Eizelle und somit die Schwangerschaft

Nachteile:

  • keine Dauer-Verhütungsmethode
  • weniger sicher als Ovulationshemmer, aber höher dosiert
  • Erbrechen und Übelkeit als mögliche Nebenwirkungen

 

„Spirale / IUD danach“

Kupferspirale

Zeitpunkt: möglichst bald bis spätestens 5 Tage nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr

 

Vorteile:

  • Verhindert in 99 % der Fälle die Einnistung der befruchteten Eizelle und somit die Schwangerschaft.
  • Kann als bleibendes Verhütungsmittel belassen werden

 

Nachteile:

  • Blutungen, Schmerzen und Infektionen als mögliche Nebenwirkungen

Verhütung

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Dr. med. Michèle Krayenbühl Huber

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